Online-Formular
Vier kurze Fragen zu Dach, Verbrauch und Kanton — ohne Anruf, ohne Telefonnummer-Pflicht.
Manche Dächer rentieren in 7 Jahren, andere in 14. Wir prüfen Ihr Objekt schriftlich — wenn Solar bei Ihnen nicht rentiert, sagen wir das auch.
Vom Online-Formular bis zur schriftlichen Einschätzung — kein Verkaufs-Druck, keine Subunternehmer-Kette, keine versteckten Kosten.
Vier kurze Fragen zu Dach, Verbrauch und Kanton — ohne Anruf, ohne Telefonnummer-Pflicht.
Innerhalb von 24 Stunden per E-Mail: Anlagengrösse, KLEIV-Förderung, Eigenverbrauch, Amortisation.
Wenn gewünscht: ein 20-Min Telefonat mit einer Beraterin, ausschliesslich zum vereinbarten Zeitpunkt.
Auf Wunsch leiten wir Ihre Anfrage an 1-3 geprüfte CH-Installateure weiter — Sie entscheiden.
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Lohnt sich Solar ordnet die Fakten ein: Was bedeutet das konkret für Schweizer Hauseigentümer? Hier die wichtigsten Punkte, neutral aufbereitet — ohne Verkaufsdruck.
Floating Photovoltaic (FPV) bezeichnet PV-Anlagen, die auf der Wasseroberfläche schwimmen — typischerweise auf Stauseen, Reservoirs oder Klärbecken. Die Module sind auf Schwimmkörper aus HDPE-Kunststoff montiert und durch Anker am Grund oder Ufer fixiert. International ist FPV seit rund 2015 etabliert (China, Japan, Niederlande); in der Schweiz kamen die ersten Anlagen 2019–2020 ans Netz.
Das Vorzeigeprojekt der Schweizer FPV ist die Anlage auf dem Lac des Toules im Wallis (1'800 m ü.M.). Inbetriebnahme: 2019. Mit 36 Schwimmern und 448 Modulen produziert die kleine Pilotanlage rund 800'000 kWh pro Jahr — das entspricht dem Verbrauch von 220 Schweizer Haushalten. Das Bemerkenswerte: Aufgrund von Höhenlage, kühlem Wasser und Albedo durch Schnee ringsum liegt die spezifische Ausbeute pro kWp 30 % höher als bei einer vergleichbaren Anlage im Mittelland.
Drei Faktoren machen schwimmende Anlagen attraktiv:
Floating PV ist nicht für alle Gewässer geeignet. Auf natürlichen Seen (Bodensee, Vierwaldstättersee, Genfersee) ist FPV aus ökologischen Gründen tabu. Anders bei künstlichen Stauseen (Speicherseen der Wasserkraftwerke): Hier ist FPV grundsätzlich möglich und wird zunehmend geprüft. Die wichtigsten Kandidaten sind:
Im Rahmen des "Solar-Express"-Gesetzes (in Kraft seit 2023) wird FPV besonders gefördert: Anlagen, die jährlich mindestens 10 GWh Strom produzieren und einen relevanten Winterstrom-Anteil aufweisen, erhalten bis zu 60 % der Investitionskosten als Subvention. Die Anlagen müssen bis 2030 in Betrieb gehen, sonst verfällt die Förderung. Diese Frist sorgt aktuell für Tempo bei der Planung.
Floating PV ist primär ein Thema für Energieversorger, Gemeinden und Industrie — eine Privatperson wird kaum auf einem Stausee bauen. Aber: FPV stärkt insgesamt die Schweizer Wintersicherheit, reduziert Netzbelastungen und entlastet das Mittelland. Wer privat in eine Dach-PV investiert, ist Teil derselben Bewegung. Wer ein Investitionsobjekt sucht, kann sich an Schweizer Crowdfunding-Plattformen wie solarsparen.ch oder energieinvest.ch beteiligen — auch private Beiträge an FPV-Anlagen sind dort möglich.
Studien des Eawag (Schweizer Wasserforschungsinstitut) zeigen, dass FPV auf Stauseen einen geringen, aber messbaren Einfluss auf das Ökosystem hat: Verschattung kann Sauerstoffgehalt verringern, Wärmeschichtung verändert sich leicht. Bei einer Abdeckung von max. 10–15 % der Seefläche gelten die Effekte als unkritisch — diese Limite ist heute Standard bei allen Schweizer Bewilligungsverfahren.