Von der ersten Planung bis zur Inbetriebnahme: So wird Ihre Solaranlage installiert.
Im ersten Schritt wird Ihr Dach analysiert: Ausrichtung, Neigung, Verschattung und verfügbare Fläche. Basierend auf Ihrem Stromverbrauch wird die optimale Anlagengrösse berechnet. Nutzen Sie unseren kostenlosen Solarrechner für eine erste Einschätzung.
Sie erhalten eine detaillierte Offerte mit allen Kosten, dem erwarteten Ertrag und den möglichen Förderungen. Der Planer erstellt ein Anlagenkonzept mit der optimalen Modulanordnung und wählt die passenden Komponenten aus.
Für Aufdach-Anlagen in Bauzonen ist meist nur eine Meldung an die Gemeinde nötig. Der Installateur reicht auch den Antrag für die Einmalvergütung (EIV) bei Pronovo ein und kümmert sich um kantonale Förderungen.
Die eigentliche Montage dauert in der Regel 2–3 Tage. Zuerst wird das Montagesystem auf dem Dach befestigt, dann die Solarmodule installiert. Parallel werden die Kabel verlegt und der Wechselrichter montiert.
Der Elektriker schliesst den Wechselrichter an den Hausanschluss an und installiert den Zähler. Optional wird ein Batteriespeicher integriert. Alle Anschlüsse werden nach SN-Normen ausgeführt.
Nach einem Funktionstest und der Sicherheitsprüfung wird die Anlage beim Netzbetreiber angemeldet und in Betrieb genommen. Sie erhalten eine Einweisung in das Monitoring-System und können die Produktion ab sofort überwachen.
Moderne Anlagen werden per App oder Webportal überwacht. Ein jährlicher Sicht-Check genügt in der Regel. Der Wechselrichter sollte nach 12–15 Jahren getauscht werden. Ansonsten ist die Anlage praktisch wartungsfrei.
Solaranlagen können auf praktisch jedem Dachtyp installiert werden: Schrägdach (Ziegel, Eternit, Blech), Flachdach oder sogar auf Fassaden. Für jeden Dachtyp gibt es spezielle Montagesysteme.
Südausrichtung mit 25–35 Grad Neigung ist ideal, aber auch Ost-West-Dächer erreichen 80–90% des maximalen Ertrags. Wichtiger als die perfekte Ausrichtung ist die Verschattungsfreiheit.
In der Schweiz werden alle Anlagen nach den aktuellen SIA-Normen installiert. Schneelast und Winddruck werden bei der Planung berücksichtigt. Die Montagesysteme sind für Schweizer Verhältnisse ausgelegt.
Die meisten Gebäudeversicherungen decken Solaranlagen automatisch ab. Informieren Sie sich bei Ihrer kantonalen Gebäudeversicherung über den Einschluss und eventuelle Zusatzprämien.