Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV)
Mit dem ZEV-Modell können auch Mieter in Mehrfamilienhäusern von günstigem Solarstrom profitieren. So funktioniert es.
Was ist ein ZEV?
Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ermöglicht es mehreren Parteien auf einem Grundstück, den Solarstrom gemeinsam zu nutzen. Der Gebäudeeigentümer installiert die Solaranlage und verrechnet den Strom direkt an die Mieter – günstiger als vom Netzbetreiber.
Vorteile für Vermieter
- Zusätzliche Einnahmequelle durch Stromverkauf
- Aufwertung der Liegenschaft
- Attraktivität für umweltbewusste Mieter
- Förderungen und steuerliche Abzüge
Vorteile für Mieter
- Günstigerer Strom als vom Netzbetreiber
- Beitrag zum Klimaschutz ohne eigene Investition
- Transparente Abrechnung
- Kein Risiko, keine Verpflichtung
Rechtliche Grundlage
Die Verordnung zum Energiegesetz (EnV) regelt den ZEV. Mieter müssen nicht zwingend teilnehmen, können aber vom günstigeren Solarstrom profitieren. Der ZEV-Tarif darf den Referenztarif des lokalen Netzbetreibers nicht übersteigen.
Praxisbeispiel
Ein MFH mit 6 Wohnungen installiert eine 25 kWp Anlage. Der Solarstrom wird zu 22 Rp./kWh an die Mieter verkauft (Netzbetreibertarif: 28 Rp./kWh). Die Mieter sparen, der Vermieter erhält mehr als die Einspeisevergütung.
Mehr erfahren: Solarrechner öffnen.
